Synergie von Tourismus, Gastgewerbe und Kreativwirtschaft: Wissenschaft, Bildung, Praxis
An der Kyiver Nationalen Universität für Technologie und Design fand eine groß angelegte internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Synergie von Tourismus, Gastgewerbe und Kreativwirtschaft: Wissenschaft, Bildung, Praxis“ statt, die zu einer wichtigen Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen Vertretern der akademischen Gemeinschaft, der Wirtschaft, des öffentlichen Sektors und zivilgesellschaftlicher Initiativen wurde. Die Veranstaltung brachte Experten zusammen, die an der Schnittstelle von Tourismus, Sport und Kreativwirtschaft arbeiten – Branchen, die heute

An der Kyiver Nationalen Universität für Technologie und Design fand eine groß angelegte internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Synergie von Tourismus, Gastgewerbe und Kreativwirtschaft: Wissenschaft, Bildung, Praxis“ statt, die zu einer wichtigen Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen Vertretern der akademischen Gemeinschaft, der Wirtschaft, des öffentlichen Sektors und zivilgesellschaftlicher Initiativen wurde.
Die Veranstaltung brachte Experten zusammen, die an der Schnittstelle von Tourismus, Sport und Kreativwirtschaft arbeiten – Branchen, die heute eine immer größere Rolle nicht nur für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes, sondern auch für die Schaffung neuer sozialer Möglichkeiten spielen, insbesondere für Kriegsveteranen.
Besondere Aufmerksamkeit der Teilnehmer erregte der Vortrag des Direktors des Ausbildungs- und Rehabilitationszentrums der NUFVSU, Viktor Korzh. In seinem Beitrag stellte er die Möglichkeiten der Nationalen Universität für Körperkultur und Sport der Ukraine in den Bereichen Ausbildung und Umschulung vor, wobei er besonders auf das wissenschaftlich-pädagogische Potenzial der Hochschule und ihre sportlichen Traditionen einging, und legte umfassend die Ansätze zur Rehabilitation und Reintegration von Veteranen dar, die sich heute auf der Grundlage des Zentrums herausbilden.
Viktor Korzh betonte, dass das moderne System der Unterstützung für Veteranen über den traditionellen medizinischen Ansatz hinausgehen muss. Seinen Worten zufolge ist eine wirksame Reintegration nur dann möglich, wenn körperliche Rehabilitation, psychologische Unterstützung, Bildungsprogramme und berufliche Verwirklichungsmöglichkeiten zusammenwirken.
„Heute sprechen wir über Reintegration als einen mehrstufigen Prozess. Das ist nicht nur die Genesung nach Verwundungen, sondern auch die Entwicklung einer neuen Lebensperspektive für den Menschen. Durch Sport, Bildung und Umschulung schaffen wir ein Umfeld, in dem sich ein Veteran nicht nur anpassen, sondern wieder ein aktiver Teil der Gesellschaft und der Wirtschaft werden kann“, betonte Viktor Korzh.
Im Rahmen des Vortrags wurden die wichtigsten Tätigkeitsbereiche des Zentrums vorgestellt:
— Einführung von Programmen zur körperlichen und sportlichen Rehabilitation;
— Entwicklung des Adaptivsports als Instrument der Sozialisierung;
— Bildungsinitiativen und Umschulung von Veteranen;

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Potenzial der Tourismus- und Sportbranche als Umfeld für die Beschäftigung von Veteranen. Gerade diese Branchen zeichnen sich nach Aussage des Redners durch ein hohes Maß an Flexibilität, Offenheit für neue Fachkräfte und die Möglichkeit einer schnellen Anpassung von Fähigkeiten aus.
Viktor Korzh hob außerdem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Unternehmen und staatlichen Stellen bei der Entwicklung umfassender Reintegrationsprogramme hervor. Eine solche Zusammenarbeit ermöglicht es nicht nur, die Qualität der Fachkräfteausbildung zu erhöhen, sondern auch Veteranen nach Abschluss der Ausbildung reale Karrierechancen zu bieten.
Die Konferenzteilnehmer diskutierten rege über die Rolle der Kreativwirtschaft beim Wiederaufbau des Landes, insbesondere über ihren Einfluss auf die Herausbildung einer neuen Wirtschaft, die Entwicklung lokaler Marken und die Schaffung eines inklusiven Umfelds. In diesem Zusammenhang wurde die Erfahrung des Ausbildungs- und Rehabilitationszentrums der NUFVSU als eines der Beispiele für eine wirksame Verbindung der sozialen Mission mit Bildungs- und Praxistätigkeit hervorgehoben.
Die Konferenz hat gezeigt, dass die Synergie von Wissenschaft, Bildung und Praxis die Schlüsselvoraussetzung für nachhaltige Lösungen bei der Reintegration von Veteranen ist. Gerade solche Plattformen ermöglichen es, neue Ansätze zu entwickeln, die sowohl die wirtschaftlichen als auch die sozialen Herausforderungen der Gegenwart berücksichtigen.
Zusammenfassend kamen die Teilnehmer der Veranstaltung zu dem gemeinsamen Schluss: Die Zukunft der Entwicklung von Tourismus, Gastgewerbe und Kreativwirtschaft in der Ukraine ist untrennbar mit ihrer sozialen Verantwortung verbunden. Und die Einbeziehung von Veteranen in diese Prozesse ist nicht nur eine Frage der Unterstützung, sondern auch eine starke Ressource für die Entwicklung der Gesellschaft insgesamt.
