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Business-Brunch „Strategie. Energie. Verantwortung“: Unternehmen, die die Zukunft der Ukraine gestalten

Am 24. März 2026 versammelte das Wirtschaftsmagazin „Pershyi Biznesovyi | BIZ“ im Restaurant „Veranda na Dnipri“ Vertreter der Großwirtschaft, Manager, Experten und Meinungsführer. Es war eine Veranstaltung über mehr als nur Wirtschaft. Über Verantwortung. Über Stärke. Über die Menschen, die heute die Wirtschaft des Landes tragen. In schwierigen Zeiten wird gerade die Wirtschaft zur Stütze des Staates — durch Steuern, Arbeitsplätze, soziale Initiativen

Business-Brunch „Strategie. Energie. Verantwortung“: Unternehmen, die die Zukunft der Ukraine gestalten

Am 24. März 2026 im Restaurant „Veranda na Dnipri“ das Wirtschaftsmagazin „ERSTER BUSINESS | BIZ“ versammelte Vertreter des Großunternehmertums, Manager, Experten und Meinungsführer.

Das war eine Veranstaltung über etwas mehr als Geschäft. Über Verantwortung. Über Stärke. Über die Menschen, die heute die Wirtschaft des Landes tragen.

In schwierigen Zeiten wird gerade die Wirtschaft zur Stütze des Staates — durch Steuern, Arbeitsplätze, soziale Initiativen und konkrete Taten. Und diejenigen, die sich an diesem Tag versammelt haben, sind Unternehmen, die der Ukraine ihre Schulter leihen.

Symbolisch war, dass auch die Natur das Ereignis unterstützte: der erste wirklich frühlingshafte Tag brachte leuchtende Farben. Sogar in der Luft lag spürbar Hoffnung — als Erinnerung daran, dass selbst in schwierigen Zeiten für das Land neue Etappen, neue Partnerschaften und neue Lösungen beginnen.

Die Veranstaltung eröffnete Kateryna Tyria — HRD der Restaurants Veranda / Fenix, mit einem Thema, das Tausende Frauen anspricht — wie man ein Gleichgewicht zwischen Karriere, Familie und sozialem Engagement findet.

Ihrer Meinung nach besteht der größte Fehler darin, diese Bereiche als getrennt zu betrachten. Tatsächlich sind sie miteinander verbunden und verstärken sich gegenseitig.

„Karriere, Familie und soziale Mission sind nicht drei verschiedene Leben. Sie sind ein Mensch, und diese Rollen können nicht getrennt voneinander existieren“, betonte die Sprecherin.

Einer der zentralen Schwerpunkte des Vortrags ist der innere Zustand der Frau. Wenn sie erschöpft ist, spiegelt sich das sowohl in der Arbeit als auch in der Familie wider.

„Wenn die Mutter keine Kraft hat, haben auch die Kinder keine Kraft. Wenn die Führungskraft keine Kraft hat, funktioniert das Team nicht“, bemerkt Kateryna Tiuria.

Deshalb ist Selbstfürsorge keine Option, sondern eine Notwendigkeit für Effektivität in allen Lebensbereichen.

Im Rahmen des Business-Brunchs fand die Podiumsdiskussion „Medien, PR und Reputation: Wie kommuniziert man in Zeiten des Misstrauens“ statt, die führende Experten für Kommunikation, Medien und Unternehmensreputation zusammenbrachte.

Als Moderator trat auf Dmytro Chepur, Leiter der Abteilung für Sonderprojekte bei Mind UA.

Der moderne Informationsraum zeichnet sich durch eine hohe Geschwindigkeit der Informationsverbreitung aus, in dem jeder Fall sofort zum Gegenstand öffentlicher Diskussion wird.

Die Diskussionsteilnehmer betonten: Kommunikationsstrategien werden heute ständig auf ihre Widerstandsfähigkeit geprüft, und nur die Marken, die sich anpassen können, stärken ihre Reputation.

Zu den wichtigsten gehören:

  • YouTube — als Spitzenreiter bei der Reichweite;
  • TikTok als Instrument für schnelles organisches Wachstum;
  • Threads — als Umgebung für lebendige Markeninteraktion;
  • Telegram und Medien — als Vertrauensquellen.

Gleichzeitig bleiben klassische Instrumente wie Pressemitteilungen oder Websites nur dann wirksam, wenn sie richtig an die neuen digitalen Algorithmen und das Nutzerverhalten angepasst werden

Im Mittelpunkt der Diskussion steht Kommunikations-Compliance als System zur Krisenprävention.

Die Experten betonten:

  • bis zu 80 % der Krisen lassen sich vorhersehen;
  • entscheidend ist die Synergie von Rechts-, Finanz- und Kommunikationsfunktionen;
  • Unternehmen müssen vorausschauend arbeiten und nicht nur reagieren.

Valentyna Yovenko, Direktorin für Unternehmenskommunikation der Kette „Apteka 9-1-1“, betonte, dass die Krisenkommunikation heute keine separate Funktion mehr ist, sondern die tägliche Realität des Unternehmens.

„Krisenmanagement ist nicht etwas, das irgendwann einmal passiert. Es ist das, womit wir jeden Tag arbeiten“, betonte sie.

Ihrer Meinung nach muss ein effektives Inhouse-Team systematisch handeln und jederzeit bereit für Herausforderungen sein. Zu den Schlüsselelementen zählen:

  • klare interne Reaktionsprotokolle;
  • eine im Voraus vorbereitete Bibliothek von Botschaften;
  • ständiges Monitoring des Informationsfelds;
  • die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen — zu reagieren oder sich bewusst für Schweigen zu entscheiden.

Besonders betonte sie, dass Botschaften, die durch reale Geschäftsmaßnahmen untermauert sind, entscheidend werden.

Zu den wichtigsten Kommunikationsrichtungen gehören:

  • Unterstützung der frontnahen Gebiete;
  • Entwicklung und Schulung der Mitarbeiter;
  • Arbeit mit der Jugend;
  • Unterstützung von Teams und ihren Familien;
  • systematische Wohltätigkeit.

„Wichtig ist nicht nur zu reden, sondern systematisch zu handeln", — fasste Valentyna Yovenko zusammen

Besondere Aufmerksamkeit lenkte sie darauf, dass sich der Ruf nicht im Moment einer Krise bildet, sondern täglich — durch die realen Handlungen des Unternehmens, soziale Initiativen und die Unterstützung der Mitarbeiter.

Gleichzeitig Dmytro Samoliuk, Head of Digital „My – Ukraina“, „My Ukraina+“, betonte die neuen Regeln für die Präsenz von Marken im digitalen Umfeld.

Seinen Worten zufolge hängt die Sichtbarkeit eines Unternehmens heute unmittelbar von der Qualität der Inhalte, ihrer Optimierung und der Zahl der Erwähnungen im Informationsraum ab.

„Damit Inhalte wirken und im Informationsfeld ‚aufgegriffen‘ werden, braucht es eine richtige Optimierung und eine ausreichende Zahl an Zitierungen. Große Marken haben dabei einen Vorteil, aber auch für kleine Unternehmen ist das möglich“, merkte er an.

Als einen weiteren Trend nannte er die Integration künstlicher Intelligenz in den Informationskonsum.

„Wir sehen bereits, wie Werbung direkt in die Antworten der KI integriert wird. Und irgendwann kann der Nutzer möglicherweise nicht mehr unterscheiden, wo eine Empfehlung endet und wo eine Werbeintegration beginnt“, betonte der Experte.

Somit entsteht die moderne Unternehmenskommunikation an der Schnittstelle zweier Schlüsselfaktoren:

  • systemischer interner Krisenbereitschaft;
  • die Fähigkeit, in der neuen digitalen Realität zu arbeiten, in der Algorithmen und KI Teil der Kommunikationsstrategie werden

Uliana Kolodii, Gründerin der Kommunikationsagentur u.comms, betonte, dass die meisten Reputationskrisen kein Zufall sind – sie lassen sich schon in der Phase der strategischen Planung vorhersehen.

„Bis zu 80 % der Krisensituationen lassen sich vorhersehen — und das ist eine Frage genau der Compliance-Prozesse im Unternehmen“, bemerkte sie.

Ihren Worten zufolge ist Kommunikations-Compliance ein deutlich weiter gefasster Begriff als bloße PR. Sie umfasst:

  • die rechtliche Komponente;
  • die Finanzfunktion;
  • der ESG-Bereich (Umwelt, soziale Verantwortung, Unternehmensführung);
  • die Produktqualität und das Verbraucherverhalten.

Die Schlüsselbedingung für Wirksamkeit ist das Zusammenspiel von drei Funktionen — Jurist, Kommunikationsfachmann und Finanzexperte: Genau diese Synergie ermöglicht es Unternehmen, in Krisensituationen besonnene Entscheidungen zu treffen.

Gleichzeitig betonte sie, dass die Kombination aus interner und externer Expertise das effektivste Modell bleibt.

„In-House-Teams verfügen über ein tiefes Verständnis des Geschäfts, aber in einer Krise ist es wichtig, Objektivität zu bewahren — und hier wird die Rolle externer Fachleute entscheidend“, stellte sie fest.

Natalia Kholod, Gründerin und CEO der Agentur VARTO, hat auf den Wandel der Kommunikationsansätze unter den Bedingungen einer neuen Informationsrealität aufmerksam gemacht.

Ihrer Meinung nach besteht die Hauptaufgabe eines Unternehmens nicht nur darin, einen Kanal auszuwählen, sondern zu verstehen, wie das Publikum Informationen tatsächlich konsumiert.

„Heute ist nicht nur wichtig, wo man kommuniziert, sondern wie man Informationen vermittelt und wie der Verbraucher sie wahrnimmt“, betonte sie.

Sie betonte, dass sich die moderne Kommunikation um Folgendes bildet:

  • reale Kanäle des Informationskonsums (soziale Netzwerke, Telegram, E-Mail, KI);
  • der richtigen Aufbereitung von Inhalten — sowohl für das Publikum als auch für Algorithmen;
  • der Präsenz in hochwertigen Medien als Instrument langfristiger Wirkung.

Separat betonte Natalia Kholod die Rolle von Agenturen in Krisensituationen.

Externe Teams ermöglichen:

  • einen „kühlen Kopf“ bewahren;
  • das Ausmaß des Problems nicht überschätzen;
  • strategische statt emotionale Entscheidungen treffen.

„In einer Krise ist es wichtig, sich von Emotionen zu lösen und die Situation von außen zu betrachten. Genau das rettet oft den Ruf eines Unternehmens“, betonte sie.

Einen eigenen Teil des Programms bildete der Vortrag von Olena Krekniina — stellvertretende Marketingdirektorin von AXOR INDUSTRY zum Thema: „Made in Ukraine: Die ukrainische Produktion als Treiber des Wirtschaftswiederaufbaus. Die Rolle von Industrieunternehmen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Entwicklung des Exports, der Arbeitgeberverantwortung und dem Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft".

In ihrem Vortrag betonte sie, dass ukrainische Hersteller heute nicht nur mit internationalen Marken konkurrieren, sondern auch ein neues Vertrauensniveau in die Marke Made in Ukraine schaffen

Eines der zentralen Entwicklungsfelder ist der Export. In den letzten Jahren hat AXOR INDUSTRY seinen Anteil von 4 % auf 45 % gesteigert und ist in 27 Ländern aktiv geworden, was die Wettbewerbsfähigkeit ukrainischer Unternehmen auf globaler Ebene bestätigt.

Gleichzeitig bleiben die Menschen die Grundlage der Entwicklung. Das Unternehmen investiert in das Team, die Entwicklung der Mitarbeiter und den Aufbau der internen Marke, denn gerade die Mitarbeiter werden zu Botschaftern des Unternehmens.

Ein besonderer Fokus liegt auf Bildung und Personalentwicklung:

  • Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen;
  • Unterstützung von Jugendlichen und Veteranen;
  • Schaffung neuer Bildungsmöglichkeiten.

Soziale Verantwortung ist in die Geschäftsprozesse integriert — von Wohltätigkeitsinitiativen bis zu Produkten, die die Sicherheit erhöhen.

Die ukrainische Produktion ist das Fundament für den Wiederaufbau der Wirtschaft durch Arbeitsplätze, Export, Innovationen und verantwortungsvolles Unternehmertum.

Im Rahmen der Veranstaltung sprach Maryna Zavoloka — HR-Direktorin von Octava Capital mit dem Thema: „Menschenführung in Kriegszeiten: Motivation, Stabilität und Vertrauen im Team“.

In ihrem Vortrag betonte sie, dass Menschen heute gleichzeitig die wertvollste und die verwundbarste Ressource eines Unternehmens sind. Der ukrainische Arbeitsmarkt erlebt einen tiefgreifenden Wandel — nach verschiedenen Schätzungen hat das Land zwischen einem Drittel und der Hälfte seiner Arbeitskräfte verloren, was einen systemischen Personalmangel verursacht.

Unter diesen Bedingungen werden für die Mitarbeitenden nicht nur finanzielle Faktoren zum zentralen Anliegen, sondern vor allem Stabilität, Sicherheit und Unterstützung seitens des Unternehmens. Zugleich bleibt die Grundlage jeder Motivation eine angemessene Vergütung — ohne sie funktionieren weder Werte noch Unternehmenskultur.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Maryna Zavoloka der Rolle der Fürsorge für die mentale und körperliche Gesundheit der Teams. Moderne Unternehmen sollten sichere Arbeitsbedingungen schaffen, flexible Beschäftigungsformate einführen, eine Krankenversicherung gewährleisten und Zugang zu psychologischer Unterstützung bieten.

Als zentralen Ansatz in der Arbeit mit Teams nannte sie den Übergang von reaktivem zu proaktivem Management — wenn das Unternehmen nicht auf eine Krise reagiert, sondern im Voraus ein System aufbaut, das Herausforderungen bewältigen kann.

Zu den Instrumenten, die dies ermöglichen, gehören:

  • systematische Analytik, die hilft, Risiken vorherzusehen und die Stimmung der Teams zu verstehen;
  • Bewertung des Potenzials der Mitarbeiter und Aufbau einer internen Personalreserve;
  • die Entwicklung von Führungskräften als wichtigste Träger der Managementkultur.

Ihren Worten zufolge spielen heute gerade die Führungskräfte eine entscheidende Rolle: Menschen kommen wegen der Marke zu einem Unternehmen, bleiben aber oder gehen wegen ihrer direkten Führungskraft. Deshalb ist ein Leader unter heutigen Bedingungen kein Kontrolleur, sondern eine Stütze für das Team.

Zusammenfassend erklärte Maryna Zavoloka, dass die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens heute auf fünf Schlüsselelementen beruht: angemessener Vergütung, Analytik, Entwicklung des Potenzials der Mitarbeitenden, starker Führung und systematischer Unterstützung der Teams.

Gerade durch diese Faktoren entsteht Vertrauen — die wichtigste Grundlage für Stabilität und Entwicklung eines Unternehmens in Kriegszeiten.

Im Rahmen des Business-Brunchs sprach Liubov Pidhorna — Mitgründerin der GmbH MSP (TM Fines) zum Thema: „Kundenloyalität als Wachstumsstrategie für Unternehmen“.

In ihrem Vortrag betonte sie, dass Kundentreue kein abstrakter Begriff ist, sondern eine systematische Arbeit des Unternehmens, die sich direkt auf die finanziellen Ergebnisse auswirkt.

Die Kernbotschaft: Der Kunde ist vor allem ein Mensch mit seinen Emotionen, seiner Belastung und seiner Wahl. Und genau durch die emotionale Erfahrung entsteht echte Loyalität.

Ihrer Meinung nach muss modernes Business gleichzeitig in zwei Richtungen arbeiten:

  • neue Kunden gewinnen;
  • Bestehende zu halten, denn bei einem schrumpfenden Markt ist das genauso entscheidend.

Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie den praktischen Instrumenten zum Aufbau von Loyalität:

  • die Schaffung eines emotionalen Erlebnisses für den Kunden;
  • die Personalisierung der Kommunikation;
  • regelmäßiger und systematischer Kontakt;
  • einfache Interaktion mit der Marke;
  • unerwartete angenehme Gesten.

Genau diese Faktoren bilden das Vertrauen, das sich mit der Zeit in langfristige Beziehungen verwandelt.

Liubov Pidhorna betonte außerdem die Bedeutung der Systematik: Loyalität funktioniert nicht als einmalige Aktion — sie ist eine Strategie, die in den Jahreskommunikationsplan eingebettet sein muss.

„Beständigkeit schafft Vertrauen, und Vertrauen schafft Loyalität“, betonte sie.

Ihren Worten zufolge ist der emotionale Kontakt zum Kunden oft wirksamer als rein rationale Anreize.

Die Praxis zeigt, dass Kunden sich nicht an das Produkt erinnern, sondern an die Gefühle, die sie bei der Interaktion mit der Marke erlebt haben — und genau das beeinflusst Wiederholungskäufe, Empfehlungen und künftige Entscheidungen. Zusammenfassend bemerkte sie: Kundenloyalität sind keine Ausgaben, sondern eine Investition, die sich durch Vertrauen, Wiederholungskäufe und stabiles Geschäftswachstum zurückzahlt.

Podiumsdiskussion „Strategie, Verantwortung und Vertrauen in der neuen Wirtschaft“

Moderator:  Nadiia Shuliak — Investmentberaterin, Rechtsanwältin, geschäftsführende Partnerin der Anwaltskanzlei „Kraun“

Teilnehmer:

  • Andrii Dligach — Doktor der Wirtschaftswissenschaften, Professor, Gründer von Advanter Group und der internationalen Business-Community Board;
  • Kateryna Kuzmina — Leiterin der Abteilung für Einkauf und nachhaltige Entwicklung bei AB InBev Efes Ukraine;
  • Natalia Yemchenko — Direktorin für PR und Kommunikation bei SCM.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Ansätze, die es Unternehmen ermöglichen, sich an anhaltende Unsicherheit anzupassen und die neue Wirtschaft der Ukraine durch Strategie, Transparenz und Partnerschaften zu gestalten.

Ihre Sichtweise teilte Kateryna Kuzmina ist Leiterin der Abteilung für Einkauf und nachhaltige Entwicklung bei AB InBev Efes Ukraine.

Sie betonte, dass Unsicherheit für Unternehmen kein neues Phänomen sei, sondern bereits eine gewohnte Realität, die durch Jahre von Krisen, Kurswechseln, der Pandemie und gestörten Lieferketten geformt wurde.

Unter diesen Bedingungen ist szenariobasiertes Denken der Schlüsselansatz — das Vorhandensein von Plänen A, B, C und D sowie die Stütze auf langfristige Partnerschaften, die die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens sichern.

Besondere Aufmerksamkeit schenkte sie der Transparenz bei Beschaffungen. Ihren Worten zufolge beginnt diese mit einem richtig formulierten Bedarf: Ist die Anfrage offen und variabel gestaltet, bietet der Markt bessere Lösungen und schafft zusätzlichen Wert.

„Beschaffung ist nicht nur eine Frage der Kosten, sondern der Effizienz und des Ergebnisses für das Unternehmen“, stellte sie fest.

Außerdem betonte sie, dass in Fällen, in denen ein Unternehmen „die Idee kauft“, direkte Partnerschaften oder Exklusivverträge möglich sind – aber nur auf der Grundlage von Vertrauen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Rolle des Teams. Eine starke Führungskraft erledigt nicht die Arbeit für ihre Leute, sondern schafft ein Umfeld, in dem das Team Verantwortung übernimmt und auf ein gemeinsames Ergebnis hinarbeitet.

Die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens ist heute Partnerschaft, Transparenz und ein Team, das wie ein einheitliches System funktioniert.

Andrii Dligach —  Gründer der Advanter Group und der internationalen Business-Community Board,  betonte, dass eines der zentralen Probleme der Wirtschaft weiterhin der Mangel an Vertrauen sei — Unternehmen handelten oft nach der Logik „zuvorkommen, bevor man betrogen wird“, was Partnerschaften zerstöre. Stattdessen sollte die Wirtschaft zu einem neuen Paradigma übergehen — der Vereinigung rund um die Zukunft statt der Fokussierung auf die Vergangenheit.

Seinen Worten zufolge wandelt sich die moderne Wirtschaft vom Wettbewerb zur Zusammenarbeit.

In der neuen Realität:

  • Offenheit wird zur Norm;
  • geschlossene Modelle funktionieren nicht mehr;
  • gewinnen diejenigen, die sich schneller weiterentwickeln, als sie kopiert werden.

Er wies auch darauf hin, dass Loyalität als Instrument schwächer wird — stattdessen wächst die Rolle von Erfahrung, Emotionen und Wert für den Kunden.

Klassische Ansätze für Teams ändern sich — flexible, projektbezogene Arbeitsformate rücken in den Vordergrund. Gleichzeitig funktioniert die moderne Welt zunehmend nach der „Spiel“-Logik:
Menschen wählen das, was sie einbindet, Interesse weckt und ein Gefühl der Teilhabe gibt.

Ein starkes Unternehmen ist heute Offenheit, Zusammenwirken und die Fähigkeit, Menschen um eine gemeinsame Zukunft zu vereinen.

In seinem Vortrag Nataliia Yemchenko — Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation bei SCM  — schlug vor, Krieg und Krise durch das Prisma des Traumas zu betrachten: als ein Phänomen, das nicht nur zerstören, sondern auch zu einer Ressource für Wachstum werden kann. Ihrer Meinung nach ist Trauma ambivalent: Es kann sowohl zu Verlusten als auch zu Entwicklung führen — alles hängt davon ab, wie man damit umgeht.

Sie betonte, dass es für Unternehmen wichtig sei, die neue Realität zu akzeptieren: Eine Rückkehr zum „Wie es war" sei nicht mehr möglich. Stattdessen werde die Entwicklung einer Vision zum Schlüssel — der Fähigkeit, sich selbst in der Zukunft zu sehen und auf sie hinzuarbeiten. Genau das verwandle eine Krise in einen Wachstumspunkt.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Nataliia Yemchenko dem Thema Vertrauen. Sie betonte, dass Vertrauen nicht nur ein Wert, sondern ein wirtschaftlicher Faktor sei: Sein Fehlen erhöht unmittelbar die Kosten eines Unternehmens, erschwert Partnerschaften und schränkt Entwicklungsmöglichkeiten ein.

Als Metapher nannte sie „Zäune" und „Brücken": Zäune stehen für Misstrauen und Isolation, während Entwicklung nur durch den Aufbau von Beziehungen und Zusammenarbeit möglich ist.

Außerdem betonte sie, dass moderne Unternehmen zu einem flexibleren Modell übergehen — durch Delegation, Partnerschaften und horizontale Verbindungen.

Ein besonderer Akzent liegt auf dem Team. Ihrer Meinung nach werden nicht nur fachliche Fähigkeiten entscheidend, sondern auch die Übereinstimmung der Werte und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Starke Fachleute ohne gemeinsame Werte können kurzfristige Ergebnisse liefern, schwächen das Unternehmen jedoch strategisch.

Die Zukunft des Unternehmens ist Vertrauen, Partnerschaft und die Fähigkeit, eine Krise in eine Ressource für Entwicklung zu verwandeln.

Im Programm des Business-Brunchs gab es auch einen Vortrag von Liliia Oliinyk — Geschäftsfrau, öffentliche Aktivistin, Gründerin der Marke ilive mit dem Thema: „Kinder der Zukunft: Wie Erziehung heute die Unternehmenskultur von morgen formt“.

In ihrem Vortrag betonte sie, dass die Zukunft des Unternehmens nicht in den Firmen geformt wird, sondern viel früher — in der Familie. Gerade durch die Erziehung von Kindern werden jene Werte gelegt, die später den Führungsstil, das Maß an Verantwortung und die Kultur der Zusammenarbeit im Geschäftsleben bestimmen.

Ihrer Meinung nach beginnt die Persönlichkeitsbildung bereits vor der Geburt, da der Zustand der Eltern, ihre Gedanken und Emotionen das zukünftige Kind unmittelbar beeinflussen. Gleichzeitig nehmen Kinder Worte nicht als Haupterziehungsmittel wahr — sie kopieren das Verhalten, die Reaktionen und die Einstellung der Erwachsenen zu Leben und Arbeit.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Liliia Oliinyk den Grundprinzipien der Kommunikation mit Kindern: Das Gespräch sollte „auf Augenhöhe“, in ruhigem und respektvollem Ton, mit emotionaler Stabilität und in einer sicheren Atmosphäre stattfinden. Genau das schafft Vertrauen und Offenheit.

Sie betonte, dass sich auch unternehmerisches Denken von früher Kindheit an entwickelt – durch die Möglichkeit, Initiative zu zeigen, Entscheidungen zu treffen, Fehler zu machen und Schlüsse zu ziehen. Das moderne Bildungssystem vermittelt diese Fähigkeiten jedoch nicht in vollem Umfang, weshalb die Verantwortung für ihre Entwicklung bei den Eltern liegt.

Eine wichtige Rolle spielt auch der emotionale Zustand der Erwachsenen: Die Zuversicht und Ruhe der Eltern geben dem Kind inneren Halt und ein Gefühl von Sicherheit.

Besonders betonte sie, dass die wertvollste Investition die Investition in Kinder ist — durch gemeinsame Zeit, die Weitergabe von Erfahrung und die Einbindung in das reale Leben. Kinder sollten Teil der Welt der Erwachsenen sein, sehen, wie ihre Eltern arbeiten, und den Wert der Arbeit verstehen.

Zusammenfassend sagte Liliia Oliinyk: die Zukunft der Wirtschaft entsteht bereits heute — in täglichen Gesprächen, Entscheidungen und der Interaktion mit Kindern, die eine neue Generation von Führungskräften formen.

Der Abschlussvortrag der Veranstaltung war der Vortrag von Artem Honcharenko — Leiter des Veteraneninstituts „Architektur der Resilienz" der KNUBA. zum Thema: „Erfahrungen der Zusammenarbeit mit den USA und Programme, die in der Ukraine 2026–2030 umgesetzt werden“.

In seiner Rede betonte er, dass die Fragen der Rehabilitation und Integration von Veteranen heute nicht nur eine soziale Herausforderung, sondern auch eine strategische Aufgabe für Staat und Wirtschaft sind. Denn die Unterstützung von Veteranen bedeutet Unterstützung von Familien, den Erhalt von Humankapital und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft.

Er berichtete über praktische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den USA, insbesondere durch Veteranensport als Instrument der Rehabilitation. Seinen Worten zufolge fördert die Teilnahme ukrainischer Veteranen an internationalen Wettbewerben nicht nur die körperliche Genesung, sondern schafft auch eine neue Qualität der internationalen Kommunikation — die sogenannte „weiche Diplomatie“.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Start neuer gemeinsamer Initiativen gewidmet. Insbesondere wurde die Gründung angekündigt von des Ukrainisch-Amerikanischen Forschungsinstituts, das sich mit der Erforschung der Auswirkungen des Krieges auf die Gesundheit der Bevölkerung befassen wird, einschließlich neurologischer und psychophysiologischer Folgen.

Artem Honcharenko betonte, dass die Zusammenarbeit mit den USA neue Möglichkeiten für die Ukraine eröffnet:

  • Erfahrungsaustausch im Bereich der Rehabilitation von Veteranen;
  • Einbindung internationaler Experten und Ärzte;
  • Entwicklung des Behindertensports;
  • Unterstützung ukrainischer Programme durch Partnerschaften und humanitäre Initiativen.

Gleichzeitig betonte er, dass die Ukraine nicht nur Erfahrungen sammelt, sondern auch ihre eigenen einzigartigen Praktiken teilt — insbesondere im Bereich der Genesung nach Kampftraumata und der Anpassung von Veteranen unter den schwierigen Bedingungen des Krieges.

Abschließend stellte er fest: Die Zukunft der Veteranenunterstützungsprogramme liegt in der internationalen Zusammenarbeit, im Wissensaustausch und in einem systematischen Ansatz zur Rehabilitation, der zu einer der Schlüsselrichtungen der Entwicklung der Ukraine bis 2030 werden wird.

Moderatorin der Veranstaltung — Maria Skyba, Moderatorin der Sender „My — Ukraina“ und „My – Ukraina +“, Journalistin

Partner der Veranstaltung

Veranda on the River — Ein legendäres Restaurant mit unglaublichem Blick auf den Dnipro und einer exquisiten Atmosphäre. Eine Harmonie von Geschmack, Stil und Emotionen.

Maison Castel – werden Sie gemeinsam mit Maison Castel zu Entdeckern des französischen Lebensstils! Tauchen Sie ein in die authentische Atmosphäre von Luxus und Genuss und entdecken Sie diesen raffinierten Geschmack.

AB InBev Efes Ukraine — einer der Marktführer im ukrainischen Biermarkt.

AXOR Industry — ein führender ukrainischer Hersteller von Fenster- und Türbeschlägen.

Octava Capital — eines der größten Investmentunternehmen der Ukraine.

Apothekenkette „Apteky 9-1-1“ — versorgt seit 29 Jahren die Ukrainerinnen und Ukrainer mit hochwertigen Medikamenten, ist in frontnahen Gebieten tätig, setzt soziale Initiativen zur Unterstützung der Schwächsten um und investiert in die Entwicklung von Apothekern.

MSP (Maisternia Servisu ta Podarunkiv) Die Marke Finest verwandelt Firmengeschenke in ein Instrument für Vertrauen, Fürsorge und stabile Geschäftsbeziehungen.

Avalon  — dein Wasser, deine Regeln. Trinkwasser aus einer artesischen Quelle mit unvergleichlichem Geschmack und optimal ausgewogener Zusammensetzung.

Primax — eine Technologieplattform für Digitalagenturen und interne Marketingteams.

Institut der Veteranen „Architektur der Resilienz“ der KNUBA— eine Bildungs-, Forschungs- und Rehabilitationsplattform zur Unterstützung von Veteranen, Binnenvertriebenen und ihren Familien.

Informationspartner der Veranstaltung:

Fernsehsender „Mi-Ukraina+“,  Das Wirtschaftsmedium Mind, Der Fernsehsender „Priamyi“,   RBC Ukraine, Der Medienholding „Apostrof». Kommentare, Delo.ua, 33 kanal, Der Fernsehsender „My-Ukraina",  Medienunternehmen FM-TV, Dilova Stolytsia, Cabinet Boss, FEMIDA.UA, Studio of my Dreams, GLORY Magazine, Best People Club,  STAR BROTHERS, BUT.IN.UA, Super Lady», Infovision, Dilovyi PRO,

Der Business-Brunch „STRATEGIE. ENERGIE. VERANTWORTUNG" wurde zu einer Plattform für ein substanzielles Gespräch darüber, was heute wirklich die Zukunft des Landes bestimmt: eine starke Wirtschaft, verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeiten, Vertrauen, Menschen, Partnerschaften und die Bereitschaft, nicht nur im Interesse der eigenen Unternehmen, sondern auch im Interesse der Ukraine zu handeln.

Genau ein solches Unternehmen arbeitet heute nicht nur, sondern gestaltet die Zukunft.

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