Business-Brunch „BUSINESS. VERANTWORTUNG. WIEDERGEBURT“: wenn sich diejenigen treffen, die die Zukunft gestalten
Am 30. Juli fand im Restaurant Veranda on the River ein wegweisendes Ereignis statt – der Business-Brunch „GESCHÄFT. VERANTWORTUNG. WIEDERBELEBUNG“, organisiert vom Wirtschaftsmedium „PERSHYI BIZNESOVYI BIZ“. Die Veranstaltung brachte Unternehmer, Führungskräfte, Meinungsführer und Experten zusammen, die nicht nur täglich unter Kriegsbedingungen Geschäfte führen, sondern auch an den sozialen, wirtschaftlichen und strategischen Prozessen des Wiederaufbaus der Ukraine mitwirken. Im Fokus des Brunchs: Effektive Teamführung in turbulenten Zeiten Rechtliche

Am 30. Juli fand im Restaurant Veranda on the River ein wegweisendes Ereignis statt – der Business-Brunch „GESCHÄFT. VERANTWORTUNG. WIEDERBELEBUNG“, organisiert vom Wirtschaftsmedium „PERSHYI BIZNESOVYI BIZ“. Die Veranstaltung brachte Unternehmer, Führungskräfte, Meinungsführer und Experten zusammen, die nicht nur täglich unter Kriegsbedingungen Geschäfte führen, sondern auch an den sozialen, wirtschaftlichen und strategischen Prozessen des Wiederaufbaus der Ukraine mitwirken.
Im Fokus des Brunchs:
- Effektive Teamführung in turbulenten Zeiten
- Rechtliche Sicherheit für Unternehmen unter Bedingungen der Unsicherheit
- Entwicklung der heimischen Produktion und lokaler Marken
- Innovationen im Produktdesign als Instrument zur Risikominderung
- Weibliche Führung, Synergie von Karriere, Balance und Mutterschaft
- Die Rolle der Veteranen beim Wiederaufbau des Landes und bei der Entwicklung von Führungspraktiken
Redner der Veranstaltung:
Artem Honcharenko – Leiter des Veteraneninstituts „Architektur der Resilienz“, Vertreter der Wohltätigkeitsstiftung „Wiederaufbau und Entwicklung der Ukraine“, Autor des Projekts mobiler Krankenhäuser und Ruslan Papenko – Veteran, Koordinator des Bereichs zivil-militärische Zusammenarbeit des Veteraneninstituts – „Veteranen als Stütze von Einheit, Sicherheit und Wiederaufbau der Ukraine“

Thesen aus dem Vortrag von Artem Honcharenko und Ruslan Papenko:
„Die Rückkehr der Veteranen ins zivile Leben ist nicht nur eine soziale Mission, sondern auch eine gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft und Staat. Arbeitgeber müssen Bedingungen für Anpassung, Weiterbildung und Rehabilitation schaffen, denn jeder Arbeitsplatz für einen Veteranen ist ein Schritt zu einer starken Wirtschaft und einer bewussten Gesellschaft.“

Tetiana Avramenko, CEO von Veranda on the River – „Wie man ein Team in Kriegszeiten aufbaut, formt und hält“

Thesen aus dem Vortrag von Tetiana Avramenko:
„Der Krieg hat das Verständnis von Personalführung selbst verändert – heute braucht ein Team nicht nur eine effiziente Arbeitsorganisation, sondern vor allem emotionale Unterstützung, Stabilität und Sicherheit. Unsere Aufgabe als Führungskräfte ist es, den Menschen Zuversicht für den morgigen Tag zu geben und ein Rückhalt zu sein. Respekt und Verantwortung lassen sich nicht aufzwingen – sie entstehen aus einer Kultur der gegenseitigen Würde. Und nur dann arbeitet ein Team mit Motivation, Eigeninitiative und Hingabe an der gemeinsamen Sache.“

Liliia Oliinyk, Geschäftsfrau, Gründerin der Marke ilive – „Nicht Balance, sondern Synergie: Wie Stil, Business und Mutterschaft ganzheitliche Führung formen“

Thesen aus dem Vortrag von Liliia Oliinyk:
„Ganzheitliche Führung bedeutet nicht, die Zeit zwischen Business und Familie aufzuteilen, sondern beides harmonisch zu verbinden. Nicht Balance, sondern Synergie – wenn ein Bereich den anderen stärkt. Stil und Schönheit sind keine Kleinigkeiten, sondern wichtige Bestandteile des weiblichen Selbstgefühls und der Leistungsfähigkeit. Denn eine Frau, die sich in Harmonie fühlt, kann starke Marken, schöne Produkte und warme Familien schaffen“

Olha Romanova und Hanna Andrushchenko, AB InBev Efes Ukraine – „Rechtliche Herausforderungen unter Bedingungen der Unsicherheit“

Thesen aus dem Vortrag von Olha Romanova und Hanna Andrushchenko:
Ein Jurist steht nicht nur für Gesetze, sondern für Vertrauen, Unterstützung und Stabilität in der Krise.
Unter den heutigen Bedingungen der Instabilität ist die Rechtsabteilung ein Rückhalt, der vorausschauend arbeitet: Sie analysiert Veränderungen, passt das Unternehmen an neue Realitäten an, schult Teams und beteiligt sich an der Gestaltung des Rechtsrahmens.

Zentrale Ansätze:
- Beobachtung von Gesetzesänderungen und rechtzeitige Information des Unternehmens;
- rechtliche Begleitung in Krisensituationen – von Beschwerden bis zu Gerichtsverfahren;
- Beteiligung an GR-Aktivitäten zur Verbesserung des regulatorischen Umfelds;
- Schulung der Teams in einfacher Rechtssprache zur besseren Integration in die Geschäftsprozesse.
Rat an Juristen:
– Sorgen Sie für sich. Ein gut ausgeschlafener Jurist ist eine gute Lösung.
– Erklären Sie einfach, seien Sie an der Seite des Teams, unterstützen Sie nicht nur mit dem Gesetz, sondern auch mit Menschlichkeit.
Botschaft: Der Jurist im Unternehmen ist keine isolierte Funktion, sondern Partner, Freund und Träger der Ruhe in turbulenten Zeiten.

Olena Kolchenohova, Octava Capital – „Wie der Schutz personenbezogener Daten rechtlich auszugestalten ist“

Thesen aus dem Vortrag von Olena Kolchenohova, Leiterin Compliance bei Octava Capital:
Der Schutz personenbezogener Daten ist nicht nur eine rechtliche Pflicht, sondern auch eine ethische Verantwortung der Unternehmen.
Seit 2018, mit der Einführung der DSGVO, ist der Datenschutz zu einer kritischen Frage geworden: Er zieht Reputations- und Finanzrisiken nach sich, und die Ukraine geht bereits in diese Richtung.
Die Hauptrisiken für Unternehmen sind die Unkenntnis der Anforderungen und das Fehlen einer Datenschutzkultur im Team.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur technische und rechtliche Maßnahmen einzuführen, sondern auch das Personal schulen: wer wofür verantwortlich ist, wie Daten richtig verarbeitet werden und wie Datenlecks vermieden werden.
Compliance ist keine Bürokratie, sondern ein Wettbewerbsvorteil.
Es geht um Vertrauen, Sicherheit und die Einhaltung europäischer Standards. Wenn ein Unternehmen wachsen will, muss es die Sprache der Transparenz und Verantwortung sprechen.

Denys Solyankov, Head of Product Design — „Hochwertiges Produktdesign als Risikoschutz“

Thesen aus dem Vortrag von Denys Solyankov:
Gutes Design ist, wenn man das Design nicht bemerkt, aber das Ergebnis erreicht.
Es geht nicht um die Form, sondern um Zugänglichkeit, Verständlichkeit und Risikominimierung.
Design = Verantwortung.
Eine einfache Benutzeroberfläche ist keine Frage der Ästhetik, sondern Schutz vor Fehlern. Wenn ein Nutzer einen Fehler macht, weil das Produkt die nötige Information nicht vermittelt hat, liegt die Verantwortung beim Design.
Die größten Fehler von Unternehmen bei der Entwicklung digitaler Produkte:
1. Sie kennen ihre Nutzer nicht – sie erforschen die Bedürfnisse nicht und testen keine Hypothesen.
2. Sie unterschätzen das Design – dabei beseitigt gerade das Design Risiken oder schafft neue.

Olena Kreknina, AXOR Industry — „Wir bauen Ukrainisches auf: Herausforderungen, Services, Märkte, gemeinsame Projekte“

Thesen aus dem Vortrag von Olena Kreknina, AXOR Industry: Das Geheimnis des weltweiten Erfolgs von AXOR liegt in Flexibilität und Service. Wir passen unsere Produkte an die lokalen Bedürfnisse jedes Marktes an, ohne die ukrainische Produktionsidentität zu verlieren.
AXOR steht für 400 Arbeitsplätze, 8 Millionen Beschlagsätze pro Jahr und 40 % Exportanteil. Das bedeutet nicht nur Steuern und Unterstützung der Wirtschaft, sondern auch eine echte Beteiligung am Wiederaufbau des Landes – unsere Beschläge werden buchstäblich Teil neuer ukrainischer Fenster.
Besonderer Stolz gilt der Bereitschaft des Unternehmens, Veteranen aufzunehmen und ihnen bei der Anpassung zu helfen. Gerade diese soziale Verantwortung bestimmt heute die Stärke der ukrainischen Wirtschaft.

Viktoriia Lisnycha, Präsidentin der Stiftung „Sviatynia Berehynia“ – „Kulturdiplomatie und die Rolle der Frau darin“

Thesen aus dem Vortrag von Viktoriia Lisnycha: Kulturdiplomatie hat nichts mit „Soft Power“ zu tun, sie ist das Fundament der Identität. In Kriegszeiten wird Kultur zur Waffe: Sie prägt das Image einer Nation, stellt die Würde wieder her und bringt der Welt die Wahrheit.
Die Ukrainer sind Perfektionisten, die aus dem Nichts Schönheit schaffen können. Deshalb müssen unsere Unternehmen und unsere Initiativen die besten sein. Denn es geht nicht nur ums Geschäft, sondern um das Gesicht der Nation.
„Wenn wir die Kultur nicht unterstützen, wofür kämpfen wir dann?“, erinnert Churchill. Die Wiedergeburt der Ukraine führt nicht nur über die Wirtschaft, sondern auch über die Wiederherstellung des historischen Gedächtnisses, der Sprache und des kreativen Schaffens. Kultur ist das Herz unseres Widerstands und die Quelle des künftigen Sieges.

Viktoriia Andriienko, Kommunikationsdirektorin der Holding UKRPROMINVEST-AGRO – „Die Entwicklung der Reputationskultur in der Ukraine“

Thesen aus dem Vortrag von Viktoriia Andriienko: Reputation beginnt mit Verantwortung. Ohne sie sind weder Vertrauen noch nachhaltige Entwicklung möglich – und das ist das Fundament jedes Unternehmens, jedes Menschen und jedes Landes.
Zu den zentralen Herausforderungen für die ukrainische Wirtschaft zählt der Informationskrieg. Angesichts feindlicher Fake News und Diskreditierungsversuche muss das Business in der Kommunikation proaktiv sein: Transparenz und Glaubwürdigkeit sicherstellen und auf einen Reputationsschutz vorbereitet sein. Für „Ukrprominvest Agro“ ist Reputation kein Slogan, sondern Strategie der gemeinsamen Verantwortung. Wir arbeiten mit einem breiten Kreis gesellschaftlicher Gruppen – Gemeinden, Landwirten, Verpächtern – und bauen mit ihnen ehrliche, langfristige Partnerschaften nach dem Prinzip win-win.
Eine starke Reputation ist die Folge einer konsequenten, menschlichen und transparenten Arbeit. Und sie muss zur systemischen Grundlage für die Entwicklung der gesamten ukrainischen Wirtschaft werden.

Worte der Organisatoren:
Viktoriia Shteinberh, Mitgründerin von „Pershyi Biznesovyi“: „Der heutige Tag ist nicht einfach ein Treffen Gleichgesinnter. Er ist ein Beispiel dafür, wie das Business selbst in den dunkelsten Zeiten – unter dem Dröhnen der Luftalarme, unter dem Druck der Herausforderungen – weiterlebt, sich entwickelt und Verantwortung für die Zukunft des Landes übernimmt. Wir sind überzeugt: Gerade die Unternehmen, die heute eine soziale Funktion übernehmen und Gemeinden sowie Verteidiger unterstützen, werden zum Motor der ukrainischen Wiedergeburt.“

Yurii Atanov, Mitgründer von „Pershyi Biznesovyi“: „Diese Veranstaltung ist ein Raum für diejenigen, die nicht nur von Verantwortung sprechen, sondern sie jeden Tag leben. Wir reden nicht nur vom Wiederaufbau – wir planen ihn, setzen ihn um und gestalten ihn gemeinsam.“
Auf die Gäste warteten nicht nur Vorträge, sondern auch Geschenke der Partner: Yves Rocher Ukraine, Verlagskorporation „Ranok“, AXOR Industry, SEMA HATS, LH Group
Den musikalischen Akzent setzte der Auftritt von MARTIUS – ukrainischer Sänger, Songwriter und Teilnehmer der Show „Holos Krainy“.

Moderatorin der Veranstaltung war Maria Skyba, Journalistin und Autorin sozialer Projekte des Fernsehsenders „My – Ukraina“.

Partner der Veranstaltung: Yves Rocher Ukraine, Veranda on the River, Mer de Glace, Morshynska, Anwaltskanzlei Turii and Partners, AB InBev Efes Ukraine, AXOR Industry, Octava Capital, SEMA HATS, LH Group.




Informationspartner: 33 Kanal, Dilovyi PRO, FM-TV, Pershyi Biznesovyi, Wirtschaftsmedium Mind, Delo.ua, Fernsehsender „Priamyi“, Dilova Stolytsia, Komentari, TrueUA, Cabinet Boss, Postfaktum, FEMIDA.UA, Infovision. Studio of my Dreams, GLORY Magazine, STAR BROTHERS, BUT.IN.UA.
Der Business-Brunch „BUSINESS. VERANTWORTUNG. WIEDERGEBURT“ ist ein Beispiel dafür, wie eine neue Wirtschaftskultur entsteht: im Dialog, in Verantwortung, im Handeln.
Verfolgen Sie die Veranstaltungen von Pershyi Biznesovyi und werden Sie Teil der Gemeinschaft derer, die die Zukunft der Ukraine schon heute gestalten.
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